Die Bücher

L'Autre Guerre

FOTOGRAFIEN UND TEXTEMIQUEL DEWEVER-PLANA

L'Autre Guerre

Erscheint am 18. Oktober 2012

  • Verlag Le Bec en l'air
  • 13 x 20 cm
  • 120 Seiten
  • Paperback
  • 135 Farbfotos
  • ISBN 978-2-916073-92-7
  • 36 €

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VERTRIEB - VERSAND

L'Autre guerre - der andere Krieg - ist der nicht erklärte Krieg, der heute in Guatemala so viele Opfer fordert wie der bewaffnete Konflikt der 80er Jahre. Das Land mit 14 Millionen Einwohnern ist zu einem der gefährlichsten Länder der Welt geworden. Täglich werden im Durchschnitt 18 Menschen ermordet, wobei 98% der Fälle unbestraft bleiben.

Die jungen Leute der Armenviertel treten den Maras bei, den gewalttätigen Gangs, die Angst und Schrecken unter der Bevölkerung verbreiten. Korruption, Drogen-, Menschen- und Waffenhandel, Alkoholismus und Inzest suchen die von Armut und Arbeitslosigkeit gezeichneten Menschen, die durch den Krieg und die Immigration zerstörten Familien heim.

Der Fotograf Miquel Dewever-Plana dokumentiert seit 10 Jahren diese Realität, die eines Tages die unsere werden könnte. Er ist sich einer Sache ganz sicher: Der Mangel an Bildung, die Schwäche der sozialen Strukturen und die Straflosigkeit stehen am Ursprung der Gewalt. Seine fotografische Arbeit, die niemanden gleichgültig lässt, spiegelt die Erfahrungsberichte aller Akteure dieses "anderen Krieges" wider.

Vorwort von Jean-François Leroy, Leiter des Festivals Visa pour l’Image von Perpignan.Nachwort von Geneviève Garrigos, Vorsitzende von Amnesty International France. Miquel Dewever-Planas Fotografien werden von den Erfahrungsberichten begleitet, die er seit 2007 in Guatemala sammelt.

Alma

Text
Isabelle Fougère
Fotografien
Miquel Dewever-Plana

Alma

Erscheint am 20. September 2012

  • Verlag Le Bec en l'air
  • 13 x 20 cm
  • 120 Seiten
  • Flexibler Umschlag
  • 30 Farbfotos
  • ISBN 978-2-916073-87-3
  • 14,90 €

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VERTRIEB - VERSAND

Als junges Mädchen trat Alma einerMara bei, einer dieser Gangs, die täglich Blut in den Straßen der Hauptstadt Guatemalas vergießen. Im Elendsviertel ihrer Kindheit entschied sie sich für die stärkere Seite. Der Drang zum Überleben gab ihr ein, lieber selbst Gewalt zuzufügen statt sie zu erleiden. Alma hat getötet, an Vergewaltigungen und Erpressungen teilgenommen. Sie wurde verprügelt, lernte das Gefängnis kennen, wurde zur Frau inmitten einer Gruppe junger, bewaffneter Krieger, ließ ihren Körper mit permanenten Zeichen tätowieren, die ihre Weiblichkeit auslöschten. Als sie ihre Gang verlassen wollte, versuchten ihre Kameraden, sie umzubringen.

Alma ist aus Miquel Dewever-Planas fotografischer Arbeit über Gewalt in Guatemala entstanden. Als Spiegel seiner Bilder verleiht Isabelle Fougère Alma und den Zeugen ihres Lebens eine Stimme. Ihre Erzählung mischt Realität und Fiktion, um das universelle Schicksal der jungen Frau angesichts der extremen Brutalität einer Welt zu untermalen, die in sich zusammenbricht.